13.02.2019

William Turner Route beim „German Design Award 2019“ ausgezeichnet

Einmal mehr konnte die „William Turner Route“ eine international besetzte Fachjury begeistern und gewann zum zweiten Mal den „German Design Award“, dieses Jahr als interaktives Webprojekt in der Kategorie „Excellent Communications Design“.

Mittelrhein. Das vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal beauftragte und von SCHUMACHER – Brand + Interaction Design ausgearbeitete Kommunikationskonzept zur „William Turner Route“ wurde bereits zum zweiten Mal von der internationalen Fachjury des German Design Awards ausgezeichnet. Der renommierte Designpreis gilt in der Branche als Auszeichnung für höchste Designqualität. Die Juroren zeigten sich begeistert von dem Projekt und begründen ihre Entscheidung wie folgt: „Die Website ermöglicht die direkte Verbindung von Turners Werken mit dem jeweiligen Original-Malort im Rheintal. Die Verschmelzung von Realität und digitalem Content macht die Turner Route noch spannender.“ Andreas Strack, Art Direktor der Agentur Schumacher freut sich sehr über die Auszeichnung. „Die hohe Anerkennung im internationalen Wettbewerb bestätigt die besondere Qualität und Idee der Turner Route. Sie zeigt, dass das Thema ‚Rheinromantik‘ ein sehr aktuelles sein kann.“

Das crossmediale Angebot holt die Werke William Turners 200 Jahre nach seiner ersten Rheinreise aus der internationalen Museumslandschaft zurück an die alte Wirkungsstätte des Künstlers und schafft so eine dauerhafte Vor-Ort-Ausstellung. An den Malstandorten weisen betretbare Infotafeln auf den Ursprung des dort entstandenen Meisterwerks hin und vertiefte Fußspuren geben die korrekte Blickrichtung vor, die dem jeweiligen Ausschnitt des Gemäldes entspricht. Die Fußspuren animieren intuitiv dazu, die Perspektive des Malers einzunehmen – und wortwörtlich in seine Fußstapfen zu treten. Die ersten vier Infotafeln aus hochwertigem Bronzeguss wurden im letzten Jahr in und um St. Goar und St. Goarshausen im Boden eingelassen, vier weitere sollen dieses Jahr rund um die Loreley und in Oberwesel folgen.  

Ein QR-Code auf den begehbaren Infotafeln verknüpft den Standort des Betrachters mit der Website. Unter www.turner-route.de finden sich neben Detailinformationen zu Werk und Ort auch Hintergründe zu Turners Rheinreise und dem Projekt.  

In der Konzepterstellung und dessen Umsetzung wurde der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal über LEADER-Mittel der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal unterstützt.