27.08.2018

Welterbe-Freiwilligenprojekt erfolgreich abgeschlossen – Kooperation mit der Wachau in Österreich wird fortgesetzt

Das diesjährige Workcamp im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal ist am Samstag erfolgreich in Kaub zu Ende gegangen. Die Kooperation mit der Wachau in Österreich wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

Zehn junge Menschen waren bis Samstag zu Gast im Mittelrheintal und haben sich ehrenamtlich für den Erhalt der Kulturlandschaft eingesetzt. Unterhalb des CVJM-Hauses in Kaub, wo die Volunteers auch untergebracht waren, wurde eine gut zwei Meter hohe und 7 Meter breite Trockenmauer mit vereinten Kräften wieder aufgebaut. In Rheindiebach wurde außerdem eine alte Treppenanlage, die zur Ruine Fürstenberg führt, freigelegt und in St. Goarshausen-Wellmich ökologisch wertvolle Wiesen gemäht.

 

Zuvor waren die zehn Teilnehmenden, die unter anderem aus Spanien, Mexiko und Thailand ins Rheintal gekommen waren, in der Weltkulturlandschaft Wachau an der Donau in Österreich aktiv. Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal pflegt seit mehreren Jahren einen intensiven Austausch mit dem dortigen Welterbe-Management und so war die Idee für das kooperative Projekt im letzten Jahr entstanden und wurde nun umgesetzt.

 

Zum gemeinsamen Abschluss und Austausch über die Erfahrungen und Eindrücke der überwiegend jugendlichen Teilnehmer in den beiden Welterbestätten waren daher auch die Partner aus der Wachau nach Kaub gekommen. Auf Einladung von Hausleiter Bodo Westhoff wurde auf der Rheinterrasse des CVJM-Hauses mit Blick auf die Pfalz und Oberwesel auf zwei bewegende Wochen zurückgeschaut, die nicht nur arbeitsintensiv waren, sondern auch zum Kennenlernen der beiden Welterbestätten dienten. Mit dabei waren FINK e.V. sowie die Mittelrhein-Riesling-Charta, die das Projekt in der Region seit Jahren unterstützen.

 

Dank einer Förderung über das europäische Förderprogramm LEADER kann das Projekt in dieser Form jährlich in den kommenden beiden Jahren ebenfalls umgesetzt werden. Junge Menschen ab 18 Jahren aus dem Mittelrheintal, die Interesse an einer Teilnahme im kommenden Jahr haben, können sich gerne schon jetzt an den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal wenden!