19.07.2018

Alternativtrasse für das bahnlärmgeplagte Mittelrheintal ist noch immer in der Prüfung

Mittelrhein. Die Hoffnung am Mittelrhein bleibt weiter bestehen, dass die lange ersehnte Alternativtrasse für den Güterverkehr doch noch in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft wird. Seit Jahren kämpfen die Menschen entlang des Rheins gegen den weiter zunehmenden Bahnlärm, da die Belastungsgrenzen vor Ort bereits jetzt deutlich überschritten sind. Auch der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal setzt sich seit seiner Gründung für eine Verbesserung der Lärmsituation ein und richtete erneut die Forderung an das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Alternativstrecke zur Entlastung des Mittelrheins mit sofortiger Wirkung in den Vordringlichen Bedarf zu erheben. So erreichte nun den Vorsteher des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, Landrat Frank Puchter, eine Antwort aus dem Bundesministerium, dass eine Bewertung der Schienenprojekte des Potenziellen Bedarfs bis zum 3. Quartal 2018 erfolgen soll. „Die Antwort ist für uns zwar noch nicht zufriedenstellend, dennoch besteht weiterhin die Hoffnung, dass die Bewertung der Strecke zu Gunsten der Region ausfällt“, so Puchtler. Auch macht Puchtler deutlich, dass der Zweckverband weiter an dem Thema arbeiten wird. Spätestens zum Ende des 3. Quartals 2018 wird der Verband wieder bei dem Bundesministerium nachfassen, um die Ergebnisse der Bewertungen zu erfahren. „Wir werden sicherlich erst Ruhe geben, wenn eine Lösung der Lärmproblematik erkennbar ist und unsere Region endlich entlastet werden kann“, betont der Verbandsvorsteher.